Oracle
aber auch einige andere Datenbank-Hersteller bieten die Möglichkeit Zugriffsrechte auf
Datenbankobjekte in unabhängigen „Rollen" zusammenzufassen. Dieses Rollen kann
man dann wiederum in beliebigen „übergeordnetnen" Rollen zusammenfassen. |
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Den
Anwendern/Benutzern kann man diese Rollen zuordnen oder man erteilt direkte Zugriffsrechte
auf Datenbankobjekte. |
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Definiert
man hier nicht eine „eindeutige" Rollen- und Zugriffshierarchie, so wird man
sehr schnell den Überblick verlieren, was jeder DB-Administrator sicher mit einem
heftigen Kopfnicken bestätigen kann. Also verzichtet man weitestgehend auf die Zuordung
von Zugriffsrechten und implementiert die Zugriffsrechte direkt in der jeweiligen
Anwendung – die vielfälltigen Möglichkeiten des Datenbanksystems werden nicht
genutzt (ein durchaus übliches Verfahren auch bei bekannten Systemanbietern). Auf diese
Weise kann ein geübter Anwender mit Hilfe anderer Werkzeuge als der eigentlichen
Anwendung (ODBC, SQLPlus, etc.) trotz Allem ohne Probleme Daten einsehen oder gar
modifizieren zu denen er eigentlich keinen Zugriff haben sollte. |
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Will
man dies vermeiden, so besteht die Möglichkeit entsprechende Zugriffsskripte
(SQL-Skripte) zu implementieren, die die jeweiligen Zugiffsrechte zusammenfassen. GRANTs
und SYNONYME können über diese SQL-Skripte gesteuert werden. Jede Änderung und
Erweiterung mußte in diesen Dateien eingetragen werden. Alle Skripte müssen dann für
„alle" Benutzer erneut mit SQL-Plus gestartet werden (in Abhängigkeit der
Benutzer- bzw. Berechtigungs-Gruppen in denen sich die Benutzer befinden). |
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Diese
Vorgehensweise ist unübersichtlich, erfordert einen hohen Pflegeaufwand und generiert
eine hohe Zahl von Renundanzen bei der Berechtigungsvergabe. |
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Das
hier vorgestellte Administrator-Tool löst all diese Probleme. Es wird eine 3-stufige
Zugriffshierarchie angeboten mit der sich praktisch alle Zugriffsberechtigungen auf
einfachste Art und Weise lösen lassen. Es ist möglich alle möglichen Benutzer- und
Gruppen-Rechte einzusehen, neue Benutzer und Gruppen einzurichten, deren Berechtigungen zu
pflegen und Synonyme auf Gruppen-/Anwendungsebene und Benutzerebene zu verwalten. |
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Alle
Änderungen werden direkt auf die Datenbank durchgeführt, so daß keine weiteren Schritte
notwendig sind (z.B.: Aufruf von SQL-Skripten). |
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Über
eine spezielle Funktion können alle gepflegten Konfigurationen in ein SQL-Skript
übertragen werden, mit dessen Hilfe es möglich ist alle Änderungen direkt auf einer
andern Datenbank nachzuziehen (Aufruf des Skriptes in der zu aktualisierenden Datenbank
über SQL-Plus aus dem Tool heraus). |