DBCOM ermöglicht
eine einfach zu konfigurierende sichere Realtime-Datenbank-Replikation
ohne dass tiefere SQL-Kenntnisse erforderlich sind.
Mit Hilfe von Konfigurations-Masken können beliebige
Queries "zusammengeklickt" werden.
Je nach Leistung der Datenbankserver
auf denen DBCOM eingesetzt wird, lassen sich auf diese
Weise bis zu mehrere 1000 Events pro Minute erfassen
und übertragen.
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DBCOM ist eine normierte Datenbank-Kommunikations-Software
basierend auf ORACLE. Alle Funktionen werden mit Hilfe
von standardisierten Datenbank-Triggern, ORACLE-Jobs
und PL/SQL-Prozeduren realisiert. Die Konfiguration
wird in Datenbanktabellen hinterlegt. |

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Die logische Struktur der DBCOM-Software
unterteilt sich in Adapter und diesen zugeordnenten
Event-Handlern. Die Adapter sollten physikalisch immer
unter der Daten generierenden Datenbank-Instanz implementiert
werden, können jedoch auch auf einer eigenen, unabhängigen
Instanz laufen. Ein sicherer Datentransfer ist jedoch
nur gewährleistet, wenn die Adaptoren auf der Quell-Instanz
angesiedelt sind. Auf einer DB-Instanz können mehrere
Adapter implementiert werden, so dass eine parallele
Datenübertragung möglich ist. Innerhalb eines
Adaptors werden alle Datenübertragungen entsprechend
ihres Auftretens sequentialisiert. |
Die Event-Handler beschreiben
die Beziehung zwischen Datenquelle und Datenziel. Auf
der Senderseite wird definiert bei welchem Ereignis
auf dem Datenbestand der Quelle (Tabelle) welche Daten
aus der Quelle (ggf. mehrere Tabellen) erfasst werden
sollen. Für die Empfängerseite wird definiert
welch der erfassten Daten in welche Tabelle der Ziel-Instanz
eingefügt werden soll und/oder welche Ziel-Prozedur
mit den erfassten Daten aufgerufen werden soll. |
DBCOM ist eine eventgesteuerte
Datenübertragung, d.h. eine definierte Änderung
an der Datenquelle löst eine Datenübertragung
an die Zielinstanz aus. |
Der Mechanismus der Adapter und
Eventhandler kann von Aussen jederzeit kontrolliert,
aktiviert und deaktiviert werden. |
Bei einer Unterbrechung der Kommunikation
zwischen Quelle und Ziel werden die Daten in den Interface-
und Queue-Tabellen zwischengespeichert und bei Wiederherstellung
der Verbindung übertragen. |
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Alle erfassten Daten werden pro
Eventhandler in einer Interface-Tabelle gespeichert
und ein Zeiger auf diese Daten in der Adapter-Queue
in zeitlicher Reihenfolge abgelegt. |
Ein Adapter-/Broker-Prozess pollt
die Adapter-Queue und ruft entsprechend der Eventhandler-Konfiguration
eine Sende-Prozedur auf, die die Daten aus der relevanten
Interface-Tabelle an die Ziel-Instanz sendet. Bei erfolgreicher
Datenübermittlung werden die Daten aus der Interface-Tabelle
und der Adapter-Queue gelöscht. |
Eine Erweiterung für das
Empfangen und Senden von Dateien ist möglich. Hierbei
sind folgende Konfigurationen möglich: |
- Empfangen
von Dateien -> Senden an Ziel-Datenbank
- Empfangen
von Dateien -> Senden von Dateien
- Empfangen
von Datenbank-Events -> Senden von Dateien
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Eine Erweiterung für das
Handling von XML-Dateien, Senden und Empfangen von Emails
und HTML-Dateien ist in Vorbereitung. |